Auch Slow Food Wien nimmt jetzt Förderer auf

Ituere2n Anlehnung an die langjährige Praxis bei Slow Food Deutschland bietet jetzt auch Slow Food Wien kleinen und mittleren Unternehmen, Gastronomen sowie Forschungseinrichtungen einen Förderer-Status an. Die Vorteile und Regeln sind praktisch die gleichen wie in Deutschland: Nennung auf der Homepage von Slow Food Wien, Jahreslogo für die Verwendung auf Geschäftspost oder am Ladeneingang. Der feine Unterschied: In Österreich muss der Förderer mindestens 300 Euro im Jahr zahlen – ein stolzer Preis, denn in Deutschland sind es nur 200. Außerdem kann Slow Food Wien keine Freiexemplare des Magazins anbieten.

Den Fördererstatus hatte Slow Food International in der Vergangenheit nur Slow Food Deutschland und auch nur zähneknirschend als einzige Möglichkeit der Vermarktung der Schnecke erlaubt. In Italien wird die Nutzung des begehrten Logos nur von Fall zu Fall und gegen Bezahlung erlaubt. Die Convivien dürfen das in ihrem Bereich nach Genehmigung durch die Regionalorganisation tun. Will etwa ein lokales Genussfest auf seinem Plakat auch Slow Food als Referenz aufführen, muss es dafür beispielsweise 100 Euro zahlen. Weltweit gilt: Das Schneckenlogo darf niemals auf Produkte aufgedruckt werden.